Foto: L. Bierbaß

Alten Gemäuern oder knorrigen Bäumen sehen wir ihre „Lebenserfahrung“ an. Wir stehen davor, bewundern und würdigen das Alter. Was wohl im Laufe der Zeit alles geschehen ist? Vor hunderten von Jahren lebten Menschen hinter diesen Mauern ganz anders als wir. Was verbindet uns trotz allem?

Wir kommen in diese Welt, schlagen Wurzeln und werden uns bewusst, was Leben bedeutet. Wir wachsen weiter, strecken uns aus. Erfahrungen verändern uns und erlauben zu erkennen, was uns wirklich wichtig ist und wer wir sind. Leben wir dieses Leben wie ein Baum, der dem Alter trotzt oder gleichen wir einem Baum, der nach und nach abstirbt? Gott hat uns in dieses Leben gestellt und schenkt uns seine Kraft. Bleiben wir an ihm, an der Quelle, seiner Liebe! Wir dürfen auf ein erfahrungsreiches Leben gespannt sein, in dem uns Gott bis zum Ende begleitet. In Zeiten der Dürre dürfen wir auf seine Kraft vertrauen, die uns Leben spendet. Das erlaubt nur die persönliche Verbundenheit mit Gott, im Gebet. Wie sieht es mit deiner Verbindung zu Gott aus?

Christine Bierbaß